Gedenken an Alfons-Deissler

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Freundeskreis des Alttestamentlers lädt zu Gedenkgottesdienst nach Weitenung ein

Messfeier mit Ehrendomkapitular Karl Jung

 

Am 31. Mai findet wieder ein Gottesdienst im Gedenken an Professor Alfons Deissler statt. Der Freundeskreis des Alttestamentlers möchte auch in diesem Jahr an diesen hochgeschätzten Wissenschaftler, mitfühlenden Seelsorger und außergewöhnlichen Menschen erinnern und lädt dazu am Freitag, 31. Mai um 18.30 Uhr, in die Pfarrkirche „Heilig Blut“ in Bühl-Weitenung ein. Der Stadtdekan von Mannheim, Ehrendomkapitular Geistlicher Rat Karl Jung, wird der Messfeier vorstehen. Seit seinem Tode im Jahr 2005 organisiert der Freundeskreis Deisslers regelmäßig einen Gedenkgottesdienst. Im Jahr 2016 widmete ihm die Seelsorgeeinheit Bühl/Vimbuch, zu der auch die Weitenunger Pfarrgemeinde gehört, ein eigenes „Alfons-Deissler-Jahr“. In Weitenung verbrachte Deissler seine Kinder- und Volksschuljahre, ehe er in das Knabenkonvikt nach Rastatt ging, wo sein bemerkenswerter Werdegang begann. Nach dem Studium der Philosophie und Theologie an der Freiburger Universität, promovierte Deissler 1938 bevor er 1939 im Freiburger Münster zum Priester geweiht wurde. 1948 bis 1950 studierte er in Paris am Institut Catholique und an der Sorbonne. Er habilitierte sich 1951 mit der Arbeit „Psalm 119 und seine Theologie.“ 1951 bis 1982 hatte er den Lehrstuhl für Alttestamentliche Theologie und Exegese an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Freiburg inne. Deissler gehörte zum Kreis der Übersetzer des Alten Testaments in der Einheitsübersetzung und gilt bis heute als einer der führenden Köpfe der katholischen Alttestamentler des 20. Jahrhunderts